Jede Marktstrategie basiert auf einer unternehmerischen Einschätzung der zukünftigen Branchenentwicklungen. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Jeder weiß, wie schwer es ist, in die Zukunft zu schauen. Fast alle Märkte sind heute sehr dynamisch und global vernetzt. Wer bei allen Schwierigkeiten nicht strategisch analysiert, läuft Gefahr, irgendwann „kalt“ erwischt zu werden. Seit Jahren bewährt hat sich das von Michael E. Porter bereits in den 1980er Jahren entwickelte Modell der „Five-Forces“. Er führt den Wettbewerb in einer Branche auf fünf Triebkräfte zurück, die eine gute Basis für Strategiediskussionen bieten:
Auch bei gleichem Umsatz kann es bei Ihren Kunden große Unterschiede geben. So fallen Nachverhandlungen, Sonderwünsche, Zahlungsmoral, Reklamationen und Betreuungsintensität unterschiedlich aus und führen dementsprechend zu verschieden hohen Kosten und Kundenwerten. Um die profitablen von den unprofitablen Geschäften zu trennen, sollten Sie den Aufwand pro Kunde ermitteln.
Viele Unternehmer und Freiberufler haben keine angemessene Altersversorgung. Ein Mini-Rentenanspruch vielleicht aus der Zeit vor der Unternehmertätigkeit, eine kleine Lebensversicherung da und dort sowie die Hoffnung auf den großen Firmenverkauf, so stellt sich die Situation häufig dar. Nicht selten kommt dann im Alter das böse Erwachen. Besser, Sie beschäftigen sich frühzeitig mit Ihren privaten Finanzen. Bei der Gelegenheit können Sie auch über die betriebliche Altersversorgung (baV) Ihres Personals nachdenken. Einen Rechtsanspruch darauf haben Mitarbeiter ohnehin.
Kunden nutzen heute ganz selbstverständlich mehrere Medien: Nachdem Sie auf eine Marke aufmerksam geworden sind - vielleicht in der Fernsehwerbung oder durch eine Anzeige, suchen sie häufig im Internet nach der Website und bestellen das Produkt dann online. Um sich auf dieses weit verbreitete Nutzungsverhalten einzustellen, sollten Sie die in Ihrem Marketing eingesetzten Medien möglichst eng miteinander verknüpfen und die Schnittstellen möglichst durch Hinweise auf Anschlussmedien überbrücken.
Da der Verkehrswert von Gebäuden in der Regel über deren Buchwert liegt, können Sie Ihre betriebseigenen Immobilien verkaufen und wieder mieten (Sale-and-lease-back). So heben Sie einen Teil Ihrer in der Bilanz steckenden stillen Reserven, die Sie dann anstelle eines Bankkredites nutzen können. Durch das Wiederanmieten Ihrer veräußerten Immobilien stellen Sie sicher, dass diese weiterhin von Ihrem Unternehmen genutzt werden können. Bei den betrieblichen Abläufen ergeben sich keine Änderungen oder Unterbrechungen. Das Geschäft läuft weiter wie bisher.